Bürokratieabbau
Publikationen und Informationen zum Thema Bürokratieabbau
Public Management
Policy-Paper: Hohe Sozialausgaben - Entlastung durch weniger Bürokratie
Eine Analyse am Beispiel der Eingliederungshilfe
Veröffentlichung 2026
Steigende Sozialausgaben stellen die kommunalen Haushalte vor erhebliche Herausforderungen. Bevor inhaltliche Sozialreformen umgesetzt werden, kann ein gezielter Bürokratieabbau dazu beitragen, finanzielle Spielräume zu schaffen. Eine aktuelle Untersuchung zu Bürokratielasten in der Eingliederungshilfe zeigt, wie durch optimierte Verwaltungsprozesse Kosten reduziert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden können.
Lesen Sie dazu mehr im Policy-Paper.
Policy-Paper: So gelingt Bürokratieabbau
Veröffentlichung 2026
Über die Notwendigkeit, Bürokratie abzubauen, herrscht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile ein breiter Konsens. Die entscheidende Frage ist jedoch, wie dieser Abbau in der Praxis flächendeckend gelingen kann, ohne dabei Rechtsstaatlichkeit und Transparenz zu gefährden. Die Ansätze des Instituts für den öffentlichen Sektor bieten Orientierung für erfolgreiche Bürokratieabbauprojekte.
Lesen Sie dazu mehr im Policy-Paper.
PublicGovernance: Bürokratieabbau und sein Einfluss auf die Modernisierung von Staat und Verwaltung
Winter 2025/2026
Bürokratie ist zu einer der größten Herausforderungen sowohl für die Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland geworden.
In der Winterausgabe der PublicGovernance widmen wir uns ausführlich dem Bürokratieabbau als Schlüssel zu einer modernen Verwaltung und stellen hierbei auch Ansätze des Instituts für den öffentlichen Sektor vor.
Weitere Fachartikel und Policy-Paper zum Thema Bürokratieabbau
Weniger Bürokratieaufwand bedeutet mehr Wettbewerbsfähigkeit, Standortvorteile und nicht zuletzt weniger Frust über Staats- und Verwaltungshandeln. Denn wenn Kosten- und Zeitbelastung für die Normadressaten stetig steigen, gleichzeitig aber Verfahren länger dauern und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung abnimmt, leidet darunter das Vertrauen in rechtsstaatliche Verwaltungsorganisationen. Die Herausforderung ist groß. Doch es gibt Ansätze, wie Bürokratieabbau gelingen kann.
Studien für den Normenkontrollrat Baden-Württemberg
Vorschläge zum Bürokratieabbau
Vereinfachung von Landesförderprogrammen
Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg hat am 13. Dezember 2022 einen Bericht zur Vereinfachung von Landesförderprogrammen veröffentlicht. Unter Mitwirkung von Ferdinand Schuster und Franziska Holler aus dem Institut für den öffentlichen Sektor hat KPMG den Normenkontrollrat bei der Erarbeitung dieses Empfehlungsberichts unterstützt.
Für den Bericht wurden exemplarisch drei Förderprogramme untersucht. Anhand des Programms "Digitalisierungsprämie Plus" wurde mittels Standardkostenmodell berechnet, dass rund 40 Prozent des bürokratischen Aufwands für Antragstellerinnen und Antragsteller eingespart werden könnten. Die größten Entlastungen könnten durch eine verständlichere Sprache, einheitliche Begriffe und besseres Informationsmaterial erzielt werden.
Entlastung des Bäckerhandwerks
Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 7. Januar 2021 seinen Empfehlungsbericht zum Bürokratieabbau im Bäckerhandwerk überreicht. Unter Mitwirkung von Ferdinand Schuster und Franziska Holler aus dem Institut für den öffentlichen Sektor hat KPMG den Normenkontrollrat bei der Erarbeitung dieses Empfehlungsberichts unterstützt.
Eine repräsentative Umfrage unter baden-württembergischen Bäckereibetrieben zeigte, dass ein Betrieb im Schnitt 12,5 Stunden pro Woche mit der Erledigung bürokratischer Pflichten beschäftigt ist. Der Bericht enthält 20 Vorschläge, um die Bäcker von diesem bürokratischen Aufwand zu entlasten. So kann das Land die Bäckereibetriebe unter anderem durch Verzicht auf unnötige Dokumentationen bei der Lebensmittelkontrolle oder durch Standardformulare beim Arbeitsschutz entlasten.