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Öffentlicher Gesamthaushalt mit Schuldenrückgang

PublicGovernance Winter 2018/2019

Der Schuldenstand des öffentlichen Gesamthaushalts nimmt ab. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Zahlen zum öffentlichen Schuldenstand zum Ende des zweiten Berichtsquartals 2018. Demnach lag die Verschuldung der Kernhaushalte des Bundes, der Länder, Gemeinden und Sozialversiche-rungen, sowie der Extrahaushalte im nichtöffentlichen Bereich Ende Juni 2018 bei insgesamt 1.934,4 Milliarden Euro – und ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 46,5 Milliarden Euro bzw. 2,3 Prozent gesunken.

Spitzenreiter der Schuldenver-ringerung seien laut Statistischem Bundesamt die Sozialversicherungen, die Ende des zweiten Quartals mit 403 Millionen Euro im Schnitt 7,1 Prozent weniger verschuldet waren, als im Vorjahr. Es folgen die Länder, die laut Destatis ihren Schuldenstand um 3,6 Prozent auf 574,5 Milliarden Euro verringern konnten. Die Gemeinden und Gemeindeverbände verzeichneten insgesamt einen gesunkenen Schuldenstand um 2,9 Prozent auf 136,5 Milliarden Euro. Den geringsten Rückgang verzeichnete der Bund: Hier beziffert das Bundesamt den Schuldenstand zum Ende des 2. Quartals auf 223 Milliarden Euro, das bedeutet einen Rückgang um 1,7 Prozent, beziehungsweise 21 Milliarden Euro.