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Von Mentoring bis Verbeamtung: IT-Personal für die Verwaltung gewinnen

PublicGovernance Frühjahr 2018

Der wachsende Mangel an qualifiziertem IT-Personal ist nach Ansicht des IT-Planungsrats in der öffentlichen Verwaltung deutlich zu spüren. Angesichts dieser Entwicklung und der Konkurrenz um Personal aus der Privatwirtschaft müssten Bund, Länder und Kommunen neue Wege gehen. Um der veränderten Lage zu begegnen, hat der IT-Planungsrat Empfehlungen verabschiedet, die in der Broschüre „IT-Personal für die öffentliche Verwaltung gewinnen, binden und entwickeln“ nachzulesen sind.

In dem Leitfaden, der sich sowohl an Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen richtet, finden sich Vorschläge für Maßnahmen zur Gewinnung von IT- Experten. So soll die Verwaltung in Zukunft ihre Attraktivität und Zugangsmöglichkeiten für Absolventen aus MINT-Fächern deutlicher hervorheben, da sich laut Planungsrat viele der Studienabgänger aus diesem Bereich ihrer Möglichkeiten in der Verwaltung nicht bewusst seien.

Darüber hinaus solle auch die Vergütung überprüft und der tarifrechtliche Spielraum ausgenutzt werden, um Anreize für eine langfristige Bindung zu schaffen. Es bestehe die Möglichkeit, die Vergütungsmodelle – etwa mittels außertariflicher Zulagen oder höherer Eingruppierung – attraktiver zu gestalten und an die oftmals höheren Gehälter in der Privatwirtschaft anzugleichen.

Neben Ratschlägen zur Personalgewinnung und -bindung finden sich in der Broschüre auch bereits umgesetzte Beispiele aus der Praxis.

Unter www.it-planungsrat.de lässt sich der Leitfaden im Downloadbereich abrufen.