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PublicGovernance Sommer 2018

Im Jahr 2017 waren nur 26 von 150 Geschäftsführerpositionen in Bundes- beteiligungen mit Frauen besetzt. Das entspricht einem Anteil von 17,3 Prozent. Diese Zahl geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor (Drucksache 19 / 795). Zwei Jahre zuvor lag der Anteil mit 18,2 Prozent noch etwas höher. Die differenzierte Betrachtung der Werte ergibt darüber hinaus, dass in fast zwei Dritteln der von der Bundes- regierung genannten Unternehmen (41 von 65 Unternehmen) keine einzige Führungsposition weiblich besetzt ist. Dagegen betrug der Frauenanteil in den Führungsetagen von acht Unternehmen 50 Prozent und bei weiteren fünf Firmen 100 Prozent.

Für Unternehmen mit Bundesbeteiligung ist die gesetzlich verankerte Frauenquote für Führungspositionen bislang nicht gültig. Lediglich für Aufsichtsräte von Unternehmen, in denen dem Bund mindestens drei Gremiensitze zustehen, ist eine Frauenquote von 30 Prozent vorgesehen. Der Prozentsatz soll ab diesem Jahr auf 50 Prozent erhöht werden.

In der Antwort auf die Kleine Anfrage räumt die Bundesregierung allerdings ein, dass die für einzelne Gremien federführenden Bundesministerien „noch stärker als bisher vorausschauend planen“ müssten, damit rechtzeitig vor anstehenden Neu- besetzungen eine ausreichende Anzahl geeigneter Personen zur Verfügung stünde.

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