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Buchtipp: Verschwiegenheitspflicht des Aufsichtsrates einer öffentlichen Kapitalgesellschaft

Autor: Christian Altmann

Das Übertragen öffentlicher Aufgaben an Unternehmen in privatrechtlicher Rechtsform gewinnt für die Verwaltungspraxis zunehmend an Bedeutung. Aus rechtlicher Sicht bedeutet dies für die Entscheidungsträger eine Gratwanderung zwischen privat-rechtlichem und öffentlich-rechtlichem Bereich. Denn insbesondere in Aufsichtsräten von Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit mehrheitlich öffentlicher Beteiligung ist die Handhabung der Verschwiegenheitspflicht schwierig. Kommunale Entscheidungsträger mit Aufsichtsmandat können hier sowohl dem öffentlichen Anteilseigner als auch dem Unternehmen verpflichtet sein: Einerseits sind sie angewiesen, unternehmensinterne Informationen vertraulich zu behandeln. Andererseits sind sie der öffentlichen Hand gegenüber (zum Beispiel dem Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderates) angehalten, Auskunft über die Erfüllung der öffentlichen Aufgabe und die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu erteilen. Diese Dissertation erklärt anhand praxisnaher Beispiele, wie Aufsichtsräte öffentlicher Unternehmen ihrer Verschwiegenheitspflicht nachkommen und sich rechtssicher zwischen den Ansprüchen des privatwirtschaftlichen und des öffentlichen Bereiches bewegen können.

Verlag: Dr. Kovac

Erscheinungsort und -jahr: Hamburg, 2015

ISBN: 978-3-8300-8473-0