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PublicGovernance Herbst/Winter 2020

Mit der Software-Entwicklungseinheit „DigitalService4Germany“ steht den Bundesbehörden seit September 2020 ein eigener Software-Dienstleister zur Verfügung, der zum Beispiel Apps entwickeln soll.

Die neue Einheit wurde als GmbH in Bundeshand gegründet, die als privatrechtlich organisierter Dienstleister gegen Entgelt Software-Entwicklungen für Bundesbehörden anbietet. Sie ist aus den Fellowship- Programmen Tech4Germany und Work4Germany hervorgegangen, bei denen Digital-Talente und Innovationstreiber mit Bundesministerien zusammenarbeiten und deren Schirmherr Kanzleramtschef Helge Braun ist. Die beiden Fellowship- Programme sollen Teil der neuen GmbH bleiben. Laut Medieninformationen plant der „Digital Service“, bis zu 100 Mitarbeiter einzustellen. Finanziert wird die GmbH laut Mitteilung der Bundesregierung mit einem Startkapital in Höhe eines „hohen einstelligen Millionenbetrags“. Spätestens nach vier Jahren solle sich die GmbH aber selbst tragen.