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Digitalisierung in Kommunen: Chancen erkannt, doch Handlungsbedarf bleibt groß

PublicGovernance Herbst/Winter 2019

Mit dem Zukunftsradar „Digitale Kommune 2019“ zeigen der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie das Institut für Innovation und Technik, dass die Mehrheit der Kommunen einen Nutzen in digitalen Lösungen sieht. Deren Mehrwert schätzten 87 Prozent der 538 befragten Städte und Gemeinden als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Das Thema der Digitalisierung sei endgültig in den deutschen Kommunen angekommen, bestätigt auch der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Allerdings fühle sich noch immer knapp die Hälfte der Kommunen (46 Prozent) unzureichend vorbereitet, um die Digitalisierung in den kommenden Jahren voranzutreiben. So konnten laut Umfrage im Vergleich zum Vorjahr auch nur ein Drittel der befragten Kommunen Fortschritte bei der Digitalisierung verzeichnen. Lediglich sechs von 538 Kommunen schätzten ihren Digitalisierungsstand als „sehr gut“ ein.

Potenziale sehen die Kommunen in der interkommunalen Zusammenarbeit: 71 Prozent seien überzeugt, dass eine stärkere Vernetzung über die Ortsgrenzen hinaus die Digitalisierungsfortschritte unterstützen könnte.