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Studie: 81 Prozent der Kommunen nicht für die E-Rechnung gerüstet

PublicGovernance Frühjahr 2019

Ein Großteil der Kommunen ist noch weit davon entfernt, ihre Rechnungsprozesse gemäß E-Rechnungsverordnung bis April 2020 vollständig zu digitalisieren. Bisher sei nur ein Fünftel der Kommunen in der Lage, Rechnungen elektronisch zu empfangen und zu verarbeiten, wie eine Befragung des Instituts ibi research der
Universität Regensburg ergab. Bei der im Herbst 2018 durchgeführten Studie im Auftrag der Finanzdienstleister GiroSolution und giropay wurden 270 Kommunen und kommunale Institutionen befragt. Etwa die Hälfte der Teilnehmer – 43 Prozent – haben mit der Umsetzung begonnen und sind zuversichtlich, die E-Rechnung bis 2020 umsetzen zu können. Dagegen seien 39 Prozent der Befragten noch nicht in der Lage, die E-Rechnung umzusetzen.

Der vollständig digitale Empfang soll laut dem 2013 verabschiedeten Gesetzesentwurf zum E-Government-Gesetz zu Effizienzgewinnen, Kosteneinsparungen und einem verringerten Papierverbrauch führen. Jedoch gaben bei der Befragung zwei Drittel der Empfänger elektronischer Rechnungen an, die E-Rechnungen zur Weiterverarbeitung weiterhin auszudrucken und die Daten manuell in das IT-System der Behörde einzugeben. Aktuell stellen die Anpassung der Prozessabläufe und die oft noch fehlende Akzeptanz innerhalb der Behörde Herausforderungen für die Befragten dar.

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