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E-Rechnung: seit November 2018 in obersten Bundesbehörden akzeptiert

PublicGovernance Winter 2018/2019

Seit dem 27. November 2018 müssen die obersten deutschen Bundesbehörden elektronisch gestellte Rechnungen akzeptieren und weiterverarbeiten, sofern sie der vorgegebenen EU-Norm entsprechen.

Bereits im April 2014 wurde eine EU-Richtlinie erlassen, die öffentliche Auftraggeber dazu verpflichten soll, elekt-ronische Rechnungen zu akzeptieren. Die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht regeln für die Bundes-verwaltung das E-Rechnungsgesetz vom 1.12.2016 und die E-Rechnungsverordnung vom 6.9.2017. Über die Anforderungen in der EU-Richtlinie heraus, gelten diese Regelungen nicht nur für den oberschwelligen Vergabebereich.

Ab dem 27.11.2019 gilt die Verpflichtung zur Annahme von E-Rechnungen dann auch für alle übrigen Bundesstel-len. Ab dem 27.11.2020 sind sogar alle Rechnungssteller aus dem privaten Bereich dazu verpflichtet, die Rech-nungen in elektronischer Form auszustellen. Davon ausgenommen sind lediglich Direktvergaben bis zu einem Auftragswert von 1.000 Euro, sicherheitsrelevante Aufträge mit geheimhaltungspflichtigen Rechnungsdaten bzw. Angelegenheiten des Auswärtigen Dienstes.

Bremen hat Ende November 2018 als erstes Bundesland die E-Rechnung eingeführt.
 

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