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IT-Planungsrat legt Standard für E-Rechnung fest

Public Governance Herbst/Winter 2017

Das Bund-Länder-Gremium IT-Planungsrat konnte sich in einer Sommersitzung auf einen gemeinsamen Standard für elektronische Rechnungen verständigen. Die „XRechnung“ soll künftig in ganz Deutschland genutzt werden. Eine sinnvolle Standardisierung von IT-Anwendungen könne ein wesentlicher Beitrag zu mehr Effizienz in der modernen Verwaltung sein. Es müsse Schluss damit sein, dass jede föderale Ebene ihre eigene Lösung entwickele, so die Vorsitzende des IT-Planungsrats. Auch in den Bereichen „Bauleit-, Raumordnungs- und Landschaftsplanung“ steht die Verabschiedung eines gemeinsamen Standards nach Auskunft des IT-Planungsrats kurz bevor.

Allerdings kommt die Umstellung der E-Rechnung auf kommunaler Ebene nur langsam voran. Laut einer Studie des E-Invoicing-Anbieters crossinx in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern und dem Verband elektronische Rechnungen (VeR) nimmt die Bereitschaft der Kommunen zur Umstellung auf E-Rechnung zwar zu, die Umsetzung stellt jedoch die größte Herausforderung dar. Der Untersuchung zufolge nutzen bereits 28 Prozent der befragten Kommunen die elektronische Rechnung, während 69 Prozent angaben, aktive Maßnahmen zur Umstellung zu planen. Als Hauptgrund der Umstellung gaben 32 Prozent der Befragten die Vorgaben der Europäischen Union an, denn die EU-Richtlinie 2014/55 verpflichtet zu einer elektronischen Rechnung bis 2018.

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