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PublicGovernance Sommer 2017

Für 2017 erwarten rund ein Viertel der 647 kommunalen Finanzverantwortlichen, die an  einer  Umfrage  der  Fachzeitschrift „Der Neue Kämmerer“ (DNK) teilgenommen haben, eine Verbesserung der finanziellen Situation ihrer Kommune. Im vergangenen Jahr waren es noch 18 Prozent. Optimistisch blicken vor allem Kämmerer in Nordrhein-Westfalen auf das laufende Haushaltsjahr. 35 Prozent erwarten eine positive Veränderung. Besonders bemerkenswert: Von denjenigen Umfrageteilnehmern, die 2016 noch ein Defizit vorzuweisen hatten, rechnen mittlerweile 40 Prozent wieder mit einer verbesserten Haushaltslage.

23 Prozent der Kämmerer gaben an, dass sie sich vorstellen könnten, von einer Ratingagentur bewertet zu werden – und das unabhängig von der finanziellen Lage ihrer Kommune. Wie die genauere Auswertung ergab, erhoffen sich die Fürsprecher hierbei vor allem Impulse für eine nachhaltigere Finanzpolitik.

Befragt nach ihren größten Sorgen im Haushalts- und Finanzmanagement sehen Kämmerer mit Abstand (69 Prozent der Umfrageteilnehmer) die Mehrausgaben im Bereich der Kinderbetreuung und im Schulbereich als Herausforderung, gefolgt von Belastungen durch steigende Kreisumlagen (50 Prozent) und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem neuen Umsatzsteuerrecht (49 Prozent) (siehe auch Fokusartikel „Neuer § 2b UStG“, Seite 14 bis 17).

Die DNK-Kämmererbefragung 2017 ist verfügbar unter www.derneuekaemmerer.de.