feedback
Teilen

Neue Entgeltordnung für Kommu­nen in Kraft

Die Neuregelung der Entgeltordnung für Beschäftigte von Kommunen enthält einige Neuerungen: Beschäftigte mit einem Bachelorabschluss werden seit Inkrafttreten in die Entgeltgruppe 9b eingeteilt, Masterabschlüsse werden den wissenschaftlichen Hochschulabschlüssen alter Art gleichgestellt. Zudem wird für Pflegekräfte eine neue Entgeltgruppe mit verbesserten Stufenregelungen und Beträgen geschaffen. Die bisherige Einarbeitungszeit in niedrigen Entgeltgruppen entfällt. Bei einem Wechsel in eine höhere Entgeltgruppe kann der Beschäftigte seit dem 7.3.2017 seine bereits erreichte Entgeltstufe mitnehmen.

Die neue Entgeltordnung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) ist am 1.1.2017 nach fast zehnjähriger Verhandlungsphase in Kraft getreten. Sie gilt seitdem für neu stattfindende Eingruppierungsvorgänge: Für die Kommunen entstehen durch die Neuregelungen laut Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände Kosten in Höhe von rund sechs Milliarden Euro in 24 Monaten.

Laut ver.di profitieren von den neuen Eingruppierungsmerkmalen insbesondere Beschäftigte der Sparkassen, im IT-Bereich, im Rettungsdienst, im kommunalen feuerwehrtechnischen Dienst sowie Schulhausmeister. Auch Hochschulabsolventen ziehen der Gewerkschaft nach zu urteilen einen Nutzen aus den Neuregelungen.