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Studie: Kommunale Energieversorger setzen auf neue Vertriebskanäle

Um den Herausforderungen aus der Energiewende und einer zunehmenden Digitalisierung begegnen zu können, erachten kommunale Energieversorger eine Veränderung der eigenen Vertriebsstrukturen sowie die Kooperation mit Unternehmen anderer Sektoren als notwendig. Dies ist das Ergebnis der Studie "Strukturwandel im Energiemarkt: Implikationen für die Unternehmenstätigkeit der Stadtwerke" des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge an der Universität Leipzig und der Deutschen Kreditbank AG. Befragt wurden 83 Stadtwerke aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Neben dem von rund 48 Prozent der Befragten erwarteten Rückgang des Kerngeschäfts (Versorgung mit Strom, Gas, Wärme) halten rund 66 Prozent der befragten Stadtwerke ein verändertes Verbraucherverhalten in Form einer erhöhten Wechselbereitschaft und einer starken Nachfrage nach digitalen Produkten für wahrscheinlich. Diesen Herausforderungen wollen rund 81 Prozent der teilnehmenden Energieversorger mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder begegnen. Rund 68 Prozent planen, bestehende Geschäftsfelder durch ein breiteres Angebot digitaler Produkte zu erweitern. Auch Kooperationen mit Unternehmen anderer Sektoren wie der Wohnungswirtschaft könnten den Umfrageergebnissen zufolge an Bedeutung gewinnen, um Wissen zu bündeln und Energieeinsparpotenziale zu generieren.

Die Studie kann auf der Homepage des erwähnten Kompetenzzentrums der Universität Leipzig heruntergeladen werden.

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