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Kommunale Verwaltung nachhaltig gestalten

Wie Kommunalverwaltungen selbst nachhaltig handeln können - darüber diskutierten Gäste aus Wissenschaft und Praxis bei einer Veranstaltung des Instituts für den öffentlichen Sektor in der KPMG-Niederlassung Berlin.

Dr. Ferdinand Schuster, Geschäftsführer des Instituts für den öffentlichen Sektor, und Mathias Oberndörfer, Bereichsvorstand Public Sector bei KPMG, luden zur Diskussion über das dreijährige Projekt "Nachhaltige Verwaltung" in die Berliner Niederlassung von KPMG. Im von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekt erarbeitete das Institut gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg, der Stadt Freiburg i.Br. und der Hansestadt Lüneburg das Handbuch "Kommunale Verwaltung nachhaltig gestalten".

Das Handbuch und der darin beschriebene Ansatz zur Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitssteuerung wurden von Prof. Dr. Harald Heinrichs von der Leuphana Universität Lüneburg präsentiert. Dass Nachhaltigkeit in Verwaltungen nur dann gelebt werden kann, wenn es "zur Chefsache" wird, stellte auch Dr. Busso Grabow, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik, in seinem Impulsvortrag klar. Carmen Auer, KPMG Sustainability Services, erklärte im Anschluss daran, was Verwaltungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen lernen können. "Ein Bericht muss nicht seitenlang sein, solange er das Wichtigste kurz und knapp zusammenfasst", erklärte sie und nahm damit den Zuhörern aus der Verwaltung die Angst vor zu großem administrativen und Dokumentationsaufwand.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine angeregte Diskussion über die Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien und die Notwendigkeit einer transparenten Berichterstattung. Prof. Dr. Dietrich Budäus, Em. der Universität Hamburg und Beirat des Instituts für den öffentlichen Sektor, bereicherte das Podium und wies darauf hin, dass "Haushaltsziele auch immer mit Nachhaltigkeitszielen verknüpft werden sollten".

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